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Ausstellung mit Marc

Ach, ich habe ja noch gar nicht erzählt, dass aus dem Zwischenfall mit dem Herrn auch etwas Gutes herausgekommen ist. Ich habe mich mit dem Typen, der mir mit dem Herrn geholfen hat getroffen. Ich fand ihn schon damals toll, als er dazugekommen ist, aber ich konnte ihn ja in der Situation nicht nach seiner Telefonnummer fragen. Wäre ja auch etwas komisch gewesen. Wir haben uns am Ende nur angelächelt und verabschiedet. Aber wie der Zufall das so wollte, als ich am Abend auf einer Party von einem Kommilitonen war, habe ich ihn getroffen. Krass! Ich hätte das nicht erwartet. Aber wir haben gemeinsame Freunde. Na auf jeden Fall haben wir uns auf der Party unterhalten und er hat dann nach meiner Nummer gefragt. Zwei Tage später sind wir in die Ausstellung von einem Freund von ihm gegangen. Sein Freund ist Fotograf und er hat die Gelegenheit gekommen seine letzten Auslandsfotografien aus dem Libanon auszustellen. Ich hatte schon in den Kleinanzeigen Potsdam darüber gelesen gehabt. War echt interessant und schön. Vor allem, weil Marc, so heißt der Typ, sich wirklich für solche Sachen interessiert und auch viel drüber weiß. Er und sein Freund haben mir viele Stories zu den Fotografien erzählt und somit war die Ausstellung natürlich noch interessanter.
15.7.11 12:41


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Zum Unfall

Ich hab mir gerade eben noch einmal meinen Beitrag vom letzten Mal durchgelesen. Ich hatte ja eine ganz schöne Wut in meinem Bauch. Aber es war wirklich unglaublich. All die Menschen sind an mir und dem Herrn, der gefallen ist vorbeigelaufen. Der Herr hatte eine Platzwunde am Kopf und hat geblutet. Außerdem war er schon an sich nicht mehr so fit auf den Beinen. Ich wollte ihm aufhelfen, weil er ja schließlich auf den Schienen lag und von alleine nicht hochgekommen wäre, aber alleine habe ich das nicht geschafft. Irgendwann ist zum Glück so ein junger Typ dazugekommen und hat mir geholfen. Wir haben einen Krankenwagen gerufen, weil wir ja nicht wussten, ob der Herr eine Gehirnerschütterung davongetragen hat. Er war leicht verwirrt und da wir ihn nicht kannten, wussten wir ja nicht, ob das immer so ist. Er wurde mit dem Krankenwagen mitgenommen, aber an sich glaube ich, dass es ihm ganz gut ging. Trotzdem, die Tatsache, dass so wenige Menschen geholfen haben, das hat mich geschockt. Da bekommt man selber ein mulmiges Gefühl. Ich stelle mir dann vor, dass keiner hilft und der Herr von der Straßenbahn überrollt wird oder sonst was passiert.
9.7.11 12:37


Ignorant

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Ich mein das nicht esoterisch. Ich will auch gar nicht darüber diskutieren, aber ich hatte heute keine Uni und auch keine sonderlichen Verpflichtungen, deshalb habe ich mir einen freien Tag gemacht. Bin ein bisschen shoppen gewesen und habe mich mit zwei Freundinnen im Café getroffen. Der Tag war total schön, aber ein Erlebnis hat mich total geschockt. Mein Fazit, es gibt überwiegend ignorante Menschen auf der Welt. Aber erst einmal zur Story. Ich habe gerade auf meine Tram gewartet, als ich beobachten musste, dass ein älterer Herr, der die Schienen überqueren wollte, gestolpert und hingefallen ist. Es hat gefühlte Minuten gedauert bis sich irgendjemand angeboten hat, mit mir zusammen dem Herrn zu helfen. Die Meisten haben geschaut und sind weitergegangen. Oh man, da hätte ich schreien können. An Gaffern hat es nicht gefehlt, aber an Helfern und das obwohl die Haltestelle voll von Menschen war. Aber keiner hat es für nötig gehalten dazuzukommen und zu helfen. Also, in was für einer Welt leben wir eigentlich? 
3.7.11 12:33





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